Warum dein Leinwandbild auf einen Keilrahmen gespannt werden sollte
2 nebeneinander liegende, locker gerollte Leinwände vor dem Aufspannen auf Keilrahmen: So können sie nicht an der Wand montiert werden. Erst das Spannen und Fixieren auf einem Keilrahmen verschafft den Leinwandbildern die nötige Stabilität, um sie später offen hängend oder in einem Schattenfugenrahmen zu präsentieren.
Du besitzt ein schönes Leinwandbild und willst es an die Wand hängen – doch leider ist es nicht aufgespannt? In diesem Blogartikel erfährst du, warum du deine Leinwand auf einen Keilrahmen aufspannen lassen solltest. Außerdem liest du hier, welche Möglichkeiten du hast, dein Leinwandbild aufzuhängen, nachdem es aufgespannt wurde.
Nicht aufgespanntes Leinwandbild: Was jetzt?
Unaufgespannte Leinwände, bevor sie professionell auf Keilrahmen aus Holz montiert werden.
Ob original-gemaltes Leinwandbild in Öl oder Acryl, moderner Leinwanddruck oder Fotoprint auf Canvas: Längst nicht alle Bilder auf Leinwand sind aufgespannt, wenn du sie als neue:r Besitzer:in in Händen hältst.
Viele Künstler:innen lagern Leinwandbilder unaufgespannt: Nachdem sie verkauft wurden, sind sie so leichter zu transportieren oder zu verschicken. Kund:innen bringen unaufgespannte Leinwände aus dem Urlaub mit, weil sie locker aufgerollt einfach besser in den Koffer passen.
Leinwand professionell auf Keilrahmen spannen lassen
Spätestens, wenn du das Bild zu Hause an die Wand hängen willst, stellt sich dann die Frage: Was tun mit der Leinwand? In meinem Bilderrahmenladen berate ich dich dazu und spanne dir dann deine Leinwand auf einen Keilrahmen professionell auf. Um die Leinwand straff zu spannen, wird sie von hinten auf einen Hilfsrahmen aus Holz aufgebracht: Dieser Hilfsrahmen gibt der Leinwand Halt nach allen 4 Seiten und verteilt die Spannung im Gewebe gleichmäßig.
Schritte zur perfekt aufgespannten Leinwand
Hier siehst du ein Leinwandbild vor dem Aufspannen auf Keilrahmen: Das bemalte Material wellt sich nach dem Ausrollen leicht nach oben. Nachdem das Bild aufgespannt wurde, ist die Spannung im Gewebe dann gleichmäßig auf alle 4 Seiten verteilt.
Zuerst wird der Keilrahmen auf dem Leinwandgewebe ausgerichtet, damit das Bild hinterher auch schön gerade ist und ‚perfekt sitzt‘. Danach wird die Leinwand am Keilrahmen befestigt: Typischerweise wird sie festgetackert. In einem weiteren Schritt werden die Ecken der Leinwand sauber umgeschlagen und auch an dem Keilrahmen befestigt.
Zuletzt werden noch die Holzkeile platziert, die dem Keilrahmen den Namen geben: Das sind kleine Holzkeile, die in den Rahmenecken sitzen und die Leinwand zusätzlich halten. Natürlich gibt es unterschiedlich breite und hohe Keilrahmen, sodass jedes Leinwandbild passend unterstützt und präsentiert wird. Beispielsweise wird durch einen höheren Keilrahmen das Bild besonders plastisch hervorgehoben.
Wenn du eine Leinwand auf einen Keilrahmen aufspannen lässt, schaffst du also die optimalen Voraussetzungen, um sie auch aufhängen zu können.
3 Möglichkeiten, deine aufgespannte Leinwand zu präsentieren
Das Leinwandbild wurde nun auf einen Keilrahmen aufgespannt und die Präsentationsfläche nach oben ist perfekt straff und gleichmäßig.
Nachdem die Leinwand aufgespannt wurde, hast du drei verschiedene Möglichkeiten, weiter zu verfahren. Erstens kannst du dein Leinwandbild nun offen an die Wand hängen: Durch den Keilrahmen hat sie eine gute Stabilität und kann leicht montiert werden. Bei einer offenen Hängung sind die schmalen seitlichen Flächen sichtbar.
Die auf einem Keilrahmen aufgespannte Leinwand kannst du zweitens mit einem ‚normalen‘ Bilderrahmen aus Holz oder Metall einrahmen lassen. Ein Bilderrahmen umschließt die aufgespannte Leinwand komplett: Der Rahmen sitzt direkt an der Leinwand auf. In dem Fall wird nicht extra betont, dass es sich bei dem Bild um eine aufgespannte Leinwand handelt.
Für den modernen Touch: Aufgespanntes Leinwandbild in Schattenfugenrahmen
Die dritte Möglichkeit, weiter mit einem aufgespannten Leinwandbild zu verfahren, ist ein Schattenfugenrahmen. Solche Rahmen aus Holz oder Metall sind eine moderne Möglichkeit, Leinwandbilder zu präsentieren: Eine Schattenfuge ist meistens eine an den Seiten etwas höhere, aber oben schmale Rahmenleiste.
In diesen Schattenfugenrahmen wird die Leinwand mit etwas Abstand zum Rahmen eingesetzt. Dadurch entsteht die Fuge, die dieser Rahmungsvariante ihren Namen gibt und die den Blick der Betrachter:innen so richtig schön nach innen, zum Bild, lenkt.
Leinwand aufspannen lassen, um sie aufzuhängen
Ob offen hängend, normal gerahmt oder in einem Schattenfugenrahmen: Du solltest deine Leinwand auf einen Keilrahmen spannen lassen, damit du sie optimal zu Hause an die Wand hängen und dich lange an ihr erfreuen kannst.